Junge Karriere

 
 
 
 
 
 
 
 
Katja Kober
 
 
 
 
 
 
 
 

 


 

Frau Katja Kober
Business Unit Manager
DePuy Mitek

 

 

DePuy: Wie alt waren Sie, als Sie mit der Geschäftsleitung betraut wurden?

 

Frau K. Kober: 28.

 

DePuy: Was für ein Gefühl war es, so jung solche Verantwortung übertragen zu bekommen?

 

Frau K. Kober: Ein sehr schönes Gefühl es war eine tolle Bestätigung für meine Leistung und ein riesiger Vorschuss an Vertrauen, das das Unternehmen in mich setzte. Natürlich muss man auch die Verantwortung aushalten können, die damit verbunden ist. Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl in meiner Position, nicht zuletzt weil ich auch sehr viel Unterstützung und Zustimmung von Mitarbeitern und Führungskräften bekomme.

 

DePuy: Welches waren die entscheidenden Schritte Ihrer Karriere?

 

Frau K. Kober: Ich habe nach dem Abitur ein betriebswirtschaftliches Studium an der Berufsakademie absolviert und danach im Geschäftsbereich Codman bei DePuy im Außendienst angefangen. Das war der erste Karriereschritt, der zugleich schon ganz entscheidend war.

 

DePuy: Warum?

 

Frau K. Kober: Im Außendienst lernt man den Markt wirklich aus der Nähe kennen. Man erfährt, was es bedeutet, das Unternehmen gegenüber dem Kunden zu repräsentieren, wie man durch Service, Einsatz und Engagement aus eigener Kraft viel erreichen kann. In dieser Zeit habe ich auch den European Sales Award von Codman gewonnen.

 

DePuy: Ein guter Einstieg – wie ging es danach weiter?

 

Frau K. Kober: Ich habe dann bei DePuy Mitek das Marketingmanagement übernommen und erstmals Führungsverantwortung bekommen. Hier habe ich „die andere Seite“ kennengelernt – wie das Unternehmen im Detail funktioniert, die vielen verschiedenen Aspekte, die bei unternehmerischen Entscheidungen zu beachten sind. Anschließend bin ich im Marketing auf die europäische Ebene gewechselt, um dort einen ganzen Produktbereich zu vertreten. Dabei habe ich das Unternehmen als internationale Einheit erlebt, mit der dazugehörigen Interaktion zwischen vielen verschiedenen Kulturen und der Koordination mit der amerikanischen Zentrale.

 

DePuy: Warum haben Sie Ihre Karriereschritte so schnell vollzogen?

 

Frau K. Kober: DePuy hat in der Leitungsebene Manager, die mein Potenzial sehr früh erkannt und mein Fortkommen aktiv gefördert haben. Es gehört bei uns zur Personalpolitik, jungen Mitarbeitern sehr früh Chancen zu geben und auch Verantwortung zu übertragen. Meine Leistung hat offensichtlich auch gestimmt. Ich bin sehr ehrgeizig und habe Freude daran, mich mit ganzer Kraft zu engagieren.

 

DePuy: Neben Talent und Engagement braucht man aber auch viele Kenntnisse und Fähigkeiten. Konnten sie diese in so kurzer Zeit erwerben?

 

Frau K. Kober: Wenn man vorankommen will, darf man auch beim Lernen nicht auf die Uhr schauen. Johnson & Johnson verfügt zudem auf verschiedenen Ebenen des Konzerns über ein sehr umfassendes Angebot an Fortbildungsprogrammen und -einrichtungen. Es liegt auch an einem selbst, wie man dieses Angebot nutzt. Zum Beispiel nehme ich gerade an einem weltweiten achtmonatigen Programm für junge Führungskräfte teil. Dort bearbeiten wir in Gruppen mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen ein Projekt, das anschließend auf globaler Konzernebene vorgestellt und ausgewertet wird.

 

DePuy: Worum geht es dabei?

 

Frau K. Kober: Wir beschäftigen uns mit der sogenannten Evidence Based Medicine. Das ist ein medizinwissenschaftlicher Ansatz, der in der gesamten medizinischen Versorgung eine immer größere Rolle spielt und sich auch auf unsere Arbeit auswirkt. Da geht es ebenso um ganz grundlegende Fragen der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung wie um praktische Aspekte bei der Durchführung von klinischen Studien.

 

DePuy: Das klingt nicht gerade einfach...

 

Frau K. Kober: Das hat auch keiner behauptet. Wer sich im medizinischen Markt behaupten will, muss sich der intellektuellen Herausforderung stellen, die damit verbunden ist. DePuy Mitek ist vor allem auf dem Gebiet Sportmedizin tätig, wo es besonders viele Innovationen gibt und alles immer in Bewegung ist. Man muss sich schon ins Zeug legen, wenn man da mithalten will. Und genau deswegen macht es mir soviel Spaß!

 

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